Wie decken Verbände heute die Ausbildungsbedürfnisse ihrer Mitglieder ab?

Daniel Stoller-Schai im Gespräch mit Michael Kurz und Shane Norton

Einleitung

Es gibt in der Schweiz mehrere hundert Verbände, die über zahlreiche Mitglieder verfügen. Verbände bieten ihren Mitgliedern verschiedenste Dienstleistungen von der strategischen Unterstützung bis hin zu konkreten logistischen oder operativen Hilfestellungen. Die Ausbildung nimmt dabei eine wichtige Stellung ein. Verbände bilden ihre Mitglieder aus oder bieten attraktive Weiterbildungslösungen anderer Bildungsdienstleister an. Traditionellerweise handelt es sich dabei stets um Präsenzausbildung. Grössere Verbände haben eigene Schulungszentren mit eigener Ausbildungsinfrastruktur aufgebaut. Im Kontext der digitalen Transformation und der Digitalisierung von Lern- und Ausbildungsprozessen gilt es hier, neue Lernformen und -angebote zu entwickeln und anzubieten. Digitales Lernen in Kombination mit Präsenzlernen hat sich zum Ausbildungsstandard entwickelt.

Michael Kurz (MK): Eine stete Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeitenden ist heute unabdingbar, darüber sind wir uns wohl einig. Präsenzveranstaltungen sind oft sehr ressourcen- und kostenintensiv. Reine Selbstlernmodule stossen oft an Grenzen, sobald es um die praktische Umsetzung geht. Eine Kombination aus Präsenz- und Selbstlernen bietet sich folglich an, um mit optimalen Ressourceneinsatz ein maximales Ergebnis zu erzielen und die Kompetenzen der Mitarbeitenden optimal zu steigern.

Shane Norton (SN): Blended Learning vereint das Beste aus Online- und Präsenztraining. Die Fortschritte in der Bildungstechnologie und ihrer Anwendung ermöglichen es den Lernenden, selbst zu entscheiden, wann, wo, was und wie sie lernen. Dies kann ihnen Zeit sparen und das Lernen relevanter machen, während sie gleichzeitig mehr Zeit für die Praxis, das Feedback und den Austausch haben, die Face-to-Face-Veranstaltungen so wertvoll machen.
Blended Learning bietet den Mitgliedern von Berufsverbänden nicht nur ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und hilft ihnen, im Wettbewerb mit anderen Bildungsanbietern bestehen zu können, es ist auch eine gute Möglichkeit, ihr eigenes Engagement und ihre Führungsrolle bei der digitalen Transformation zu demonstrieren. Dies ist ein wichtiges Thema für viele Organisationen, die sich an ihre Berufsverbände wenden.

MK: Nun, da zum heutigen Zeitpunkt die Angebote an Präsenzveranstaltungen bei vielen Verbänden bereits bestehen, ist ein Start mit geringem Aufwand umzusetzen. Es braucht eine einfach zu bedienende Plattform und die persönliche Bereitschaft zum Umdenken gepaart mit ein bisschen Mut und Offenheit zu neuen Technologien. (Berufsverbände können klein anfangen, indem sie Lesestoff als Vorbereitungsaufgaben anzeigen, oder sie können ehrgeiziger sein und mit einem Anbieter zusammenarbeiten, der ihnen bei der Analyse, Aktualisierung und Konvertierung bestehender Materialien helfen kann.) Schlussendlich «bündeln» Blended Learning Ansätze nichts anderes als das Beste aus den beiden Lernwelten des Präsenz- und Digitalen-Lernens. Mit der Erkenntnis, dass die Erarbeitung von Blended Angeboten mit geringem Aufwand einen hohen Nutzen bringen kann, entsteht eine ungeahnte Eigendynamik und damit ein grosser Schritt in die Digitalisierung der Lernangebote von Verbänden, welche jederzeit und ohne grossen Aufwand auf die Mitgliederunternehmen skaliert werden können.

SN: Es gibt viele Anbieter auf dem Markt. Wichtig ist die Tiefe der Erfahrung und die Vorbereitung auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, helfen ihnen, die richtigen Lösungen zu finden und schulen ihre Mitarbeiter, damit Sie ihr Angebot selbst aktualisieren und entwickeln können. Die LEARNING INNOVATION Conference und das eLearning Summit sind zudem beides grossartige Gelegenheiten, um Anbieter zu treffen und zu bewerten. Oder Sie sparen einfach Zeit und kontaktieren uns direkt für eine persönliche Beratung.

CREALOGIX Digital Learning bietet eine End-to-End Lösung für Digital und Blended Learning für Verbände an. Dies umfasst alle Schritte:

  • Kursdesign: Zusammenstellung geeigneter Lernsettings
  • Digitalisierung: Lernangebote digitalisieren
  • Impementierung: cloudbasierter Mandant auf dem Swiss Learning Hub
  • Verkauf/Durchführung: Verkauf und Durchführung ihrer Lernangebote bei ihren Verbandsmitgliedern
  • Abrechnung: kostenpflichtige Kurse abrechnen über die integrierte Shoplösung

Interview mit Daniel Stoller-Schai, Head Sales & Marketing,
Shane Norton, Senior Sales Manager und
Michael Kurz, Senior Sales Manager